Das Problem 2018-01-31T14:49:39+00:00

Das Problem

herkömmliche Küchenlüftung

Herkömmliche Küchenlüftung ist – bauartbedingt – für
gedämmte Gebäude gar nicht geeignet. Sie schädigt
Bausubstanz und Bewohner.

Durch die Art ihres technischen Aufbaus lässt sie nämlich
zu, dass der Kochdampf sich im Raum verbreitet.
Ein maximaler Raumvolumen-Tausch (Luftwechselrate)
soll anschließend die Luft-Belastung beseitigen.

Dann ist der Schaden jedoch bereits entstanden – Fett,
Gerüche und Feuchtigkeit haben sich ausgebreitet, die
Schimmelgefahr ist bereits massiv gestiegen.

TEIL 1
„UMLUFT ODER ABLUFT?“

UMLUFT

• Die Ausblasgeräusche sind im Raum zu hören.
• Über 90 % Querschnittsverlust durch den Aktivkohlefilter – das staut und verwirbelt die Luft und macht sie laut.

•  Da die Feuchtigkeit ungefiltert in den Raum geblasen wird, muss zum Schutz vor Schimmel zusätzlich gründlich über ein Fenster gelüftet werden.
Das kühlt den Raum aus.

•  Aktivkohle kann gar nicht alle Gerüche binden – ungebundene Gerüche verteilen sich im Raum.
•  Beim nächsten Einschalten verteilen sich alte Gerüche wieder im Raum.
•  Wegen hoher Filterwiderstände können die Kochdämpfe nicht vollständig erfasst werden – Gerüche, Feuchtigkeit u. Fett verteilen sich im Raum.

•  Ohne zusätzliche Fensterlüftung besteht hohe Schimmelgefahr, da die Feuchtigkeit ungefiltert in den Raum geblasen wird.
•  Das ist in Energiespar-Häusern besonders wichtig, weil hier die Vermeidung und Beseitigung von Feuchtigkeit höchste Priorität in der Schimmel-Prävention hat.
• Denn Schimmel schädigt die Bausubstanz und bedroht akut die Gesundheit der Bewohner.

ABLUFT

• Hohe Widerstände stauen und verwirbeln die Luft und machen sie laut.
• Lamellen klappern im Wind.
• Straßenlärm ist in der Küche zu hören.

• 24h-Wärmeleck durch die Ausblasöffnung – das kühlt den Raum aus.

• Wegen der hohen Leitungswiderstände können die Kochdämpfe nicht vollständig erfasst werden – Gerüche, Fett und Feuchtigkeit verteilen sich im Raum.
• Alte Gerüche werden durch die einströmende Kaltluft wieder in den Raum geblasen.

• Durch fehlende Dämmung entsteht viel Kondenswasser im Abluft-Rohr.
• Kondenswasser sickert durch undichtes Teleskop-Rohr ins Mauerwerk.
• Kondenswasser, das aus der Dunsthaube in heißes Öl tropft, kann zur Explosion führen.
• Regenwasser sickert durch abstehende Wandblende ins Mauerwerk.

DAS FAZIT – TEIL 1

„Die Feuchtigkeit muss raus!“

Das schafft nur Abluft – bei Beachtung der Bauphysik auch ohne Schäden!

Mit Schädigung von Bausubstanz und Bewohnern ist eindeutig eine Grenze berschritten.
Selbst Preisdruck kann das nicht rechtfertigen.

Deshalb muss von herkömmlicher Umluft-Technik dringend abgeraten werden – gerade in Energiespar-Häusern. Sie müsste eigentlich längst verboten sein. Gleiches gilt für herkömmliche Abluft-Technik, wenn einfachste, bauphysikalische Folgen leichtfertig ignoriert werden.

TEIL 2

„die 9 häufigsten Fehler“

Jedes Bauteil im Luftstrom, jede scharfe Kante sowie unebene Flächen und Querschnitts-Reduzierungen verursachen hohe Widerstände für die Luft.
Sie stauen und verwirbeln die Luft und machen sie laut.

Da Leistungsverluste (also die bremsende Wirkung) im quadratischen Verhältnis steigen, je stärker der Lüfter bläst, verursacht schon ein vermeintlich geringer Widerstand erheblich bremsende Wirkung in höheren Lüfterstufen.
Die Folgen:
Die Saugwirkung der Dunsthaube wird stark eingeschränkt, die Kochdämpfe werden nicht vollständig erfasst, verteilen sich im Raum und erhöhen massiv das Schimmelrisiko.

   unebene Wandung des Spiralschlauchs: bremst den Luftstrom

   scharfkantige Kehle des 90°-Bogens: bremst den Luftstrom

   Querschnitt kleiner als D = 150 mm: bremst den Luftstrom

   Rückstauklappe: hält nicht dicht; klappert bei Wind; bremst den Luftstrom

   Lamellengitter: 24h-Wärmeleck; bremst den Luftstrom

   Insektengitter:stetig zunehmende Querschnitts-Reduzierung durch Fettablagerungen; bremst den Luftstrom.
Bei herkömmlicher Küchenlüftung werden häufig einfachste Grundsätze der Bauphysik leichtfertig ignoriert. Das verursacht empfindliche Schäden an Bausubstanz und Bewohnern.

   Teleskop-Rohr: verursacht Feuchtigkeitsschäden, da das Kondenswasser zwischen den Rohrwandungen hindurch in die Wand sickert

   fehlende Rohr-Dämmung: verstärkt die Bildung von Kondenswasser im Rohr

   fehlendes Außengefälle: Kondenswasser kann zur Dunsthaube zurück laufen und von oben in heißes Öl tropfen. Dann droht akute Explosionsgefahr.

DAS FAZIT – TEIL 2

„Luftwiderstände erhöhen das Schimmelrisiko!“

Das 24h-Wärmeleck kühlt permanent die Küche aus!

Falsches wird nicht richtiger,
nur weil es seit 50 Jahren immer so gemacht wird.

Energetische Bauweise erfordert ein Umdenken in der Küchenlüftung. Durch das Abdichten und Dämmen der Gebäudehülle werden Vermeidung und Beseitigung der Feuchtigkeit zur höchsten Priorität, damit kein Schimmel entsteht.

TEIL 3

„der Soll-/Ist-Vergleich“

Eine Frage der Eignung

DAS FAZIT – TEIL 3

„Basis-Physik lässt sich nicht von „Schnäppchen“ blenden.“

Faule Kompromisse rächen sich mit Schimmel und Wärmeverlust.

Bei keinem anderen Wanddurchbruch (z. b. Fenster oder Tür) würde
man auf Dichtungen oder Mehrkammeraufbau verzichten.

Denn selbst der günstigste Preis kann nicht rechtfertigen, durch Einsparen von Eigenschaften Bausubstanz und Bewohner zu schädigen.